3.2. Geschossübergreifende Raumsituationen

Für zweioder mehrgeschossige Räume wie Foyers oder Wohnzimmer mit Galerien wird eine virtuelle horizontale stockwerksweise Unterteilung dieser Räume empfohlen. Die Unterteilung erfolgt auf Höhe der Oberkante der vorhandenen Rohdecke. Diese Methode gilt auch für Bereiche mit über mehrere Etagen durchgehenden Fenstern. Durch diese virtuelle Segmentierung entstehen separate Raumbereiche, die jeweils einzeln nachgewiesen werden können. Die virtuell eingezogenen Böden und die tatsächlich vorhandenen Böden bilden zusammen die Grundflächen der Raumbereiche (Bild 2). Zusätzlich kommt, sofern zutreffend, die oben beschriebene Begrenzung auf das Dreifache der lichten Raumhöhe der virtuellen Raumbereiche zum Tragen.

Bilder

Bild 2: Der mehrgeschossige Raum wird auf Höhe der Oberkante der vorhandenen Rohdecke horizontal virtuell unterteilt. Die so entstehenden virtuellen Raumbereiche werden jeweils separat behandelt [3]