2.2.1. Konstruktionseigengewicht

Ständige Einwirkungen ergeben sich für Mauerwerkswände vor allem aus dem Konstruktionseigengewicht, welches mit Hilfe von DIN EN 1991-1-1 bestimmt werden kann. Das Gewicht von Stahlbetondecken resultiert dabei aus dem Gewicht des Betons und des Deckenaufbaus. Für übliche Deckenaufbauten kann der charakteristische Wert des Deckeneigengewichtes folgendermaßen bestimmt werden:

$g_{k,\mathrm{Decke}} = 25 \cdot h_{\mathrm{Decke}} + 1{,}5\,\left[\mathrm{kN}/\mathrm{m}^2\right]$ (2.3)

mit $h_{\mathrm{Decke}} = \mathrm{Deckendicke}\,\left[\mathrm{m}\right]$

Das Flächengewicht von Mauerwerkswänden aus Kalksandsteinen kann in Abhängigkeit von der Steinrohdichteklasse und der Wanddicke Tafel 7 und für das Putzgewicht Tafel 8 entnommen werden.

Bilder/Tafeln

Tafel 7: Nach DIN EN 1991-1-1/NA anzusetzende Wandflächengewichte von KS-Wänden mit Normalmauer- und Dünnbettmörtel 1)
Tafel 8: Flächenlast von Putzen nach DIN EN 1991-1-1/NA