5.4. Nachweisformat und Bemessungswert der einwirkenden Normalkraft

Die Tragfähigkeit von Wänden mit zentrischer und exzentrischer (vertikaler) Druckbeanspruchung gilt nach DIN EN 1996-3/NA als nachgewiesen, wenn die einwirkende Bemessungsnormalkraft $N_{Ed}$ den Bemessungswert der aufnehmbaren Normalkraft $N_{Rd}$ nicht überschreitet:

$N_{Ed} \leqslant N_{Rd}$ (5.6)

Vereinfachend genügt es, die maximale innerhalb der Wand auftretende Normalkraft $N_{Ed}$ der kleinsten aufnehmbaren $N_{Rd}$ gegenüberzustellen. Die Ausnutzung der Wand kann jedoch erhöht werden, wenn der Nachweis an der jeweiligen Bemessungsstelle (Wandkopf, Wandmitte, Wandfuß) mit der jeweiligen einwirkenden Normalkraft $N_{Ed}$ sowie dem zugehörigen Traglastfaktor $\Phi$ geführt wird. Die Ermittlung der Bemessungsnormalkraft $N_{Ed}$ erfolgt unter Berücksichtigung der Einwirkungen und des Sicherheitskonzepts. Im Allgemeinen genügt der Ansatz:

$N_{Ed} = 1{,}35 \cdot \sum N_{Gk} + 1{,}5 \cdot \sum N_{Qk}$ (5.7)

Noch weiter vereinfachend darf in Hochbauten mit Decken aus Stahlbeton, die mit charakteristischen Nutzlasten von maximal $3{,}0\,\mathrm{kN}/\mathrm{m}^2$ belastet sind, angesetzt werden:

$N_{Ed} = 1{,}4 \cdot (N_{Gk} + N_{Qk})$ (5.8)

Vereinfachend genügt es, die maximale innerhalb der Wand auftretende Normalkraft NEd, der kleinsten aufnehmbaren NRd gegenüberzustellen. Die Ausnutzung der Wand kann jedoch erhöht werden, wenn der Nachweis an der jeweiligen Bemessungsstelle (Wandkopf, Wandmitte, Wandfuß) mit der jeweiligen einwirkenden Normalkraft NEd sowie dem zugehörigen Traglastfaktor Φ geführt wird. Die Ermittlung der Bemessungsnormalkraft NEd erfolgt unter Berücksichtigung der Einwirkungen und des Sicherheitskonzepts. Im Allgemeinen genügt der Ansatz:

$NEd = 1,35 \cdot \sum NGk + 1,5 \cdot \sum NQk (5.7)$

Noch weiter vereinfachend darf in Hochbauten mit Decken aus Stahlbeton, die mit charakteristischen Nutzlasten von maximal 3,0 kN/m2 belastet sind, angesetzt werden:

$NEd = 1,4 \cdot (NGk + NQk) (5.8)$