Der Kalksandstein-Wärmebrückenkatalog [8] enthält etwa 150 Detaillösungen mit zahlreichen Varianten zur Verminderung von Wärmebrücken in KS-Mauerwerk. Die Online-Planungshilfe ist unter www.ks-waermebruecken.de abrufbar und ermöglicht auch eine detaillierte Berechnung des Wärmebrückenzuschlags $\Delta U_{WB}$.
Der Unterschied in der Wärmebrückenwirkung mit und ohne Verwendung eines KS-Wärmedämmsteins als erste Steinlage auf der unbeheizten KellerKonstruktionszeichnung aus decke wird beispielhaft für den Keller deckenanschluss dargestellt (Bild 14).
Durch den Einsatz des KS-Wärmedämmsteins, der gleichzeitig die für Kalksandstein übliche hohe Druckfestigkeit aufweist, kann das Prinzip der umlaufenden Dämmebene am Kellerdeckenanschluss auch bei mehrgeschossigen Gebäuden annähernd eingehalten werden. Dies führt zu einer deutlichen Reduzierung der Wärmeverluste an der Wärmebrücke: Ohne KS-Wärmedämmstein entspricht der Anschluss der Kategorie A aus DIN 4108 Beiblatt 2, mit KS-Wärmedämmstein der Kategorie B. Der längenbezogene Wärmedurchgangskoeffizient c wird von 0,066 $\mathrm{W/(m\cdot K)}$ ohne KS-Wärmedämmstein auf 0,038 $\mathrm{W/(m\cdot K)}$ mit KS-Wärmedämmstein reduziert, was einer Verbesserung um etwa 40 % entspricht.
Als Beispiele zeigt Bild 15 den Temperaturverlauf an der Anschlussstelle; Bild 16 die längenbezogenen Wärmedurchgangskoeffizienten für den Kellerdeckenanschluss mit KS-Wärmedämmstein.